Voranzeige: Lesungen im Café Rorboz


Freitag 14. September 2012 um 19.30 Uhr: Eine weibliche Geschichte Portugals

 

Inês Pedrosas Roman „Nas tuas mãos (1998)“ gilt als feinsinnige Studie über die Schrecken des (weiblichen) Alters wie über den Abgrund zwischen den Generationen.

Wie steht es heute um die polyphonen weiblichen Stimmen, die sich in Portugal nach der Nelkenrevolution 1974 Gehör verschafften, sich zur écriture feminine bekannten oder sich von ihr distanzierten? Wie haben sie sich seit damals entwickelt, verändert, welchen gemeinsamen Nenner und welche Unterschiede kann man(n) in Romanen und Erzählungen der letzten Jahre ausmachen?

 

Freitag 5. Oktober 2012 um 19.30 Uhr: Love Letters von A.R. Gurney


Melissa und Andy schreiben sich von Kindheit an Briefe. Die beiden stammen aus befreundeten Familien, wobei Melissa deutlich wohlhabender als Andy ist.

Der Briefwechsel beginnt damit, dass sich Andy für eine Geburtstagseinladung bei Melissas Mutter bedankt, es folgen jede Menge Briefchen unter der Schulbank. Später kommen beide ins Internat und sehen sich gelegentlich in den Ferien. Manchmal reißt der Kontakt über längere Zeit ab, manchmal besteht er nur aus Weihnachtskarten, aber im Wesentlichen bleiben die beiden ihr Leben lang auf diese Weise in Verbindung.

Melissa findet keinen rechten Platz im Leben, widmet sich der Kunst, verliert das Sorgerecht für ihre Töchter, wird alkoholabhängig. Andy macht zielstrebig Karriere als Jurist und Politiker, und betrügt doch eines Tages seine Frau mit Melissa.